Wie arbeite ich richtig mit einer Schleppleine?

Die Arbeit mit der Schleppleine

Ein Hund ist ein Tier, das sehr viel Bewegung benötigt, damit er ausgeglichen ist.

Dazu gehört auch, dass der Besitzer ihn hin und wieder von der Leine abmacht, damit er sich austoben kann.

Bei jungen Tieren, die noch keine Erziehung erfahren haben, ist das sehr risikoreich. In der Natur findet ein Hund viele interessantere Dinge, als das Kommando des Besitzers. Ein gutes Mittel, dem Hund den Gehorsam im Freigang anzutrainieren, ist die Schleppleine.

Die besten 10 Schleppleinen
im Vergleich

Befestigung und Haltung der Leine

Die Schleppleine ist zehn bis fünfzehn Meter lang und wird ausschließlich an einem Geschirr befestigt.

Ein Halsband wird für den Hund schnell unangenehm, wenn der Besitzer eingreifen und ihn stoppen muss. Es droht sogar eine Verletzung der Halswirbel.

Für ein Training mit der Schleppleine sollte der Besitzer diese nicht in den Händen halten. Der Hund schleppt die extrem lange Leine einfach hinter sich her. Festes Schuhwerk ist nötig, um querfeldein gerüstet zu sein.

In einer Situation der Erregung rennt ein Hund schnell los und erzeugt eine große Kraft auf der Leine. Hält der Besitzer diese in den Händen, kann er kaum spontan so viel Kraft aufbringen, um ihn mit der Leine zu stoppen.

Das resultiert oftmals in unangenehmen Brandwunden und Abschürfungen. Deswegen ist es sicherer, die Leine nur mit Handschuhen zu nutzen.

Wichtiges zum Training

Sobald der Besitzer mit dem Schleppleinentraining beginnt, sollte der Hund möglichst viele Spaziergänge an einer Schleppleine gehen. Das ist umständlich, für eine erfolgreiche Erziehung aber unverzichtbar.

Das Kommando „Komm“ ist das wichtigste Kommando für den Freigang eines Hundes. Dieses Kommando muss der Hund in allen Situationen beherrschen.

Damit schützt der Besitzer sich selbst, seinen Hund, fremde Hunde und natürlich die Tiere, mit denen der Hund in der Natur in Kontakt kommt.

Wie arbeite ich richtig mit einer Schleppleine?

Zu Beginn sollte der Besitzer dieses Kommando trainieren. Dazu lässt er dem Hund einen gewissen Freiraum und ruft dann das Kommando.

Immer dann, wenn der Hund Augenkontakt zu seinem Besitzer sucht bzw. auf den Ruf reagiert, wird er gelobt.

Zu Beginn wird er nicht sofort angerannt kommen, weshalb alleine die Reaktion immer gelobt werden muss.

Um den Hund ein wenig in die richtige Richtung zu lenken, kann die Schleppleine als Hilfsmittel verwendet werden.

Reagiert der Hund nicht auf das Kommando, genügt ein sanfter Zug an der Leine. Das zieht die Aufmerksamkeit auf den Besitzer und der Hund kann gelobt werden.

Ziel ist es, den Hund daran zu gewöhnen, immer ein Ohr für den Besitzer zu haben. Wenn der Hund zuverlässig gehorcht, kann der Besitzer den Freiraum des Hundes Schritt für Schritt vergrößern.