Was ist eine Schleppleine für Hunde

Die Schleppleine für Hunde: Material und Beschaffenheit

Was ist eine Schleppleine für Hunde? Die Bezeichnung „Schleppleine für Hunde“ bezieht sich auf die Art und Weise der Benutzung. Der Hund zieht die Leine mit seinem Brustgeschirr oder einem besonders breitem Halsband hinter sich her, wobei der größte Teil über dem Boden schleift.

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im Vergleich

Aus diesem Grund muss die Leine aus besonders strapazierfähigem sowie wasser- und schmutzabweisendem Material gefertigt sein. In ihrer Funktion könnte man sie als unmittelbares Kommunikationsmittel zwischen Hundeführer und Hund bezeichnen.

Als ideales Material hat sich „Biothane“ erwiesen, ein extrem belastungsfähiges Polyestergewebe, welches zusätzlich mit einer Polymerschutzschicht ummantelt ist. Dieses Material fühlt sich an wie echtes Leder, und ist auch augenscheinlich kaum zu unterscheiden.

Außerdem liegt dieses Material besonders gut und angenehm in der Hand, wodurch es auch im Pferdesport immer mehr zum Einsatz kommt. Die Länge einer Schleppleine kann je nach Einsatz variieren und sollte etwa 5 bis 15 Meter betragen, kann jedoch in besonderen Fällen auch bis zu 20 Meter lang sein. Auf eine Schlaufe sollte besser verzichtet werden.

Einsatzbereiche und Gebrauch

Die Schleppleine für Hunde wird ausschließlich zum Training eingesetzt. Sie wurde nicht dazu entwickelt, einem Hund während Spaziergängen in der freien Natur möglichst viel Freiraum zum Herumstöbern zu geben. Die Schleppleine wird eingesetzt, um einem Hund beizubringen, Kommandos auch in größerer Entfernung nicht zu ignorieren und sich nicht unkontrolliert zu entfernen.

Nach einem Jahr intensiven Trainings mit der Schleppleine, kann man entspannt mit dem Hund spazieren gehen, und für den Rest seines Lebens kann der Hund seine Leinenfreiheit genießen. Dies bedeutet, – er hält ohne Leine den gewohnten Radius ein und befolgt zuverlässig alle Kommandos.

Techniken und Ergebnisse beim Schleppleinentraining

Die Schleppleine dient im Prinzip als Notanker. Das Training läuft genauso wie ohne Leine, und ist nicht dazu da den Hund jedes mal zu ziehen, wenn er ein Kommando überhört. Das ist also der Grund warum die Leine spannungsfrei über dem Boden schleift.

Während des gesamten Trainingsjahres wird der Hund, – selbst bei Spaziergängen, ohne Ausnahme an der Schleppleine geführt, selbst in den ersten zwei Wochen beim Kuscheln und Spielen. Beim Trainingsspaziergang wird das Ende der Leine fest in der Hand gehalten und erst dann, je weiter er sich entfernt, langsam abgewickelt. Der Hund schleppt sie sozusagen mit, und sie kommt nur im Notfall zum Einsatz, um zum Beispiel ein Kommando durchzusetzen.

Auch für ängstliche Hunde

Selbst ängstliche Hunde verlieren mit der Zeit ihre Scheu vor der Umwelt, da sich durch die Schleppleine trotz Distanz eine Verbindung zum Hundeführer, beziehungsweise zum Herrchen oder Frauchen aufbaut, die ihm eine angenehme Sicherheit vermittelt, welche auch später ohne Leine erhalten bleibt.

Über den professionellen Umgang mit der Schleppleine für Hunde sowie erfolgreiche Trainingsabläufe gibt es inzwischen ausreichend Lektüre die von Verhaltensforschern herausgegeben wurden.