Warum Schleppleine und nicht Flexi?

Seien wir ehrlich. Jeder Hundehalter wird davon träumen, seinen Hund völlig ohne Leine frei laufen zu lassen, aber das ist eben nicht Realität.

Es gibt viele Situationen, in denen das Tier angeleint werden muss, weil bestimmte Vorschriften das verlangen und es gibt auch Hunde, die selbst bei guter Erziehung manchmal einfach über die Stränge schlagen und nicht das mindeste darauf geben, was Herrchen oder Frauchen in diesem Moment von ihnen wollen.


Die besten 10 Schleppleinen
im Vergleich

Wenn das Abenteuer lockt…

Wenn das Abenteuer lockt oder der Jagdtrieb erwacht, dann geht mancher Vierbeiner ganz einfach durch und das kann für Mensch und Tier (und für die potentielle Beute auch) sehr gefährlich werden.

Wenn es also Situationen gibt, in denen der Hund an die Leine muss, dann gilt es zu überlegen, welche am besten geeignet ist.

Während im Stadtgetümmel, an befahrenen Straßen und unter vielen Menschen natürlich eine feste Leine notwendig ist, gibt es für Feld, Wald und Wiese die Wahl zwischen einer Flex-Leine und einer Schleppleine.

Warum Schleppleine und nicht Flexi

Eine Flexleine ist auf dem ersten Blick recht gut, weil sie dem Hund mehr Spielraum gibt als eine feste Leine und sich nicht in Gestrüpp, Astwerk und ähnlichem verheddern kann, wie bei der Schleppleine.

Genau betrachtet bringt sie aber auch Nachteile.

Tiertrainer lehnen sie größtenteils ab, weil ein Hund mit ihr die Leinenführigkeit nicht wirklich lernt. Er lernt eher, dass er vorwärts kommt, wenn er nur genügend zieht und erfährt praktisch nie seinen Spielraum.

Eine Schleppleine dagegen ist ein gutes Mittel, dem Hund einen größeren Radius an Bewegung zu ermöglichen und ihn gleichzeitig auf Distanz trotzdem zu kontrollieren und bei Bedarf zurückhalten zu können.

Natürlich muss auch die Benutzung einer Schleppleine ein wenig geübt werden, damit sie sich nicht ständig verfängt.

Klappt es dann aber nach einiger Zeit, dann macht ein Spaziergang mit ihr sowohl dem Vierbeiner als auch dem Menschen am anderen Ende der Leine viel Spaß.

Und wenn man Glück hat, lernt der Hund durch konsequentes Training mit der Schleppleine die Abrufbarkeit sogar so gut, dass es manchmal auch ganz ohne Leine geht.